Meistens sind die Pollen verschiedener Bäume, Blumen, Unkräuter für die Herausbildung der sogenannten saisonalen Rhinitis verantwortlich, die abhängig von den verschiedenen Blütezeiten einige Wochen, Monte anhalten kann. Die in großem Maße Pollen mit einem leichten spezifischen Gewicht produzierenden windbestäubten Pflanzen lösen bei vielen Allergikern Symptome aus.
Bei trockenem, windigem Wetter gelangen diese Pollen in großer Zahl in große Entfernungen und können auch weit vom Entstehungsort Erkrankungen auslösen.
In Mitteleuropa kann man drei Pollensaisons unterscheiden:
· In der Frühjahrssaison („Baumsaison”: Haselnuss, Birke, Erle, Esche) erscheinen die in der Zeit von Februar-April erzeugten Pollen. Der Anfang der Blütezeit kann sehr verschieden sein, meistens Anfang März.
· Frühsommersaison („Gräser-Saison”: Lieschgräser, Rispengräser, Schwingel, Knäulgras, einige Getreidepflanzen): die Periode zwischen Mai und Juli, die vor allem durch die Kräuter (Wildgräser, Getreidepflanzen, Frühsommerkräuter) und Pollen einiger Bäume gekennzeichnet wird.
· Spätsommer-Herbstsaison („Unkrautsaison”: Beifußgewächse, Wegerich, Brennnessel, usw.): wird durch die zwischen Juli und Anfang Oktober erzeugten Pollen – hauptsächlich Kräuterpollen – gekennzeichnet.
Die Schwere der Symptome der allergischen Rhinitis hängt im Wesentlichen von der aktuellen Pollenzahl ab, aber aspezifischen Umweltfaktoren (z.B.: Luftverschmutzung) wie auch der psychophysische Zustand der Kranken können die Beschwerden auch beeinflussen.
Was ist bei einer Pollinose zu tun?
1. Eine fachärztliche Diagnose zum Nachweis der Pollinose.
2. Eine medizinische Therapie: medizinische Rhinolight Lichttherapie und/oder medikamentöse Allergiebehandlung.
3. Vorbeugende Massnahmen:
· Die Arbeit im Freien vermeiden (z.B.: Rasenmähen, Heuernte, usw.). · Sport im Freien vermeiden. · Möglichst täglich die Haare waschen. · Bei trockenem, windigem Wetter möglichst wenig im Freien aufhalten, lieber in der Wohnung bleiben. · Die Fenster der Wohnung und des Wagens schliessen. · Klimaanlage, Pollenfilter in der Wohnung und im Auto einstellen. · Nicht bei offenem Fenster schlafen. · Wäsche nicht im Freien trocknen, · Bettwäsche nicht im Freien lüften. · Die Nasengänge täglich mit aus der Hand aufgesogenem, lauwarmem Wasser spülen. · Auch bestimmte Obstsorten, Gemüsesorten können Beschwerden verursachen, da sie ähnliche Allergene wie die Pollen enthalten (Kreuzaktivität).